Abgelegt unter: In Aktion. Bislang ohne Kommentar.
Während unser Team in der Landesgeschäftsstelle schon seit gestern Abend mit der Aktion “3 Tage wach” um jede einzelne Stimme kämpft und bis Sonntagabend, 18:00 Uhr, rund um die Uhr Ihre Fragen beantwortet, fand der offizielle Auftakt in den Wahlkampfendspurt heute Nachmittag auf dem Kieler Europaplatz statt. Neben allen SpitzenkandidatInnen für Schleswig-Holstein sprach auch unser Bundesspitzenkandidat Jürgen Trittin zu den vielen interessierten Gästen.
Mit vereinter Kraft kämpfen sie bis zum Schluss um jede einzelne Stimme: Monika Heinold, Spitzenkandidatin zur Landtagswahl, Konstantin von Notz, Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, Jürgen Trittin, Bundesspitzenkandidat zur Bundestagswahl, Ingrid Nestle, Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl, und Robert Habeck, Spitzenkandidat zur Landtagswahl
Jetzt wird es ernst: Auch, wenn die letzten Umfragewerte für uns Grüne sehr gut waren – noch ist die Wahl nicht gewonnen. Jürgen Trittin betonte heute noch einmal: Über den Wahlausgang entscheiden nicht die Meinungsforscher, sondern die Wählerinnen und Wähler. Es geht ums Ganze! Gehen Sie am Sonntag zur Wahl und stimmen Sie für Grün. Aus der Krise hilft nur Grün.
Jürgen Trittin, Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, während seiner Rede
Aufmerksam lauscht das Publikum der Rede Trittins und unterbricht ihn immer wieder mit Beifall
Währenddessen freuen sich die freiwilligen HelferInnen an der grünen Wahlkampfbude über regen Andrang
Unser Spitzenteam zur Landtagswahl: Monika Heinold und Robert Habeck im Gespräch mit Jürgen Trittin
Der Landtagswahlkampf nähert sich seinem Höhepunkt. Die Grünen haben heute noch einmal ihre KandidatInnen der Listenplätze 1 bis 10 mit deren wichtigsten inhaltlichen Forderungen vorgestellt. Dazu erklären die Spitzenkandidaten der Grünen in Schleswig-Holstein, Monika Heinold und Robert Habeck:
Monika Heinold: „Während die einstmals großen Parteien wieder dazu übergegangen sind, sich gegenseitig herabzuwürdigen, setzen die Grünen weiter voll auf Inhalte. Mit unserem Grünen „Greenteam“, den Listenplätzen 1 bis 10, gibt es 10 gute Gründe und 10 gute Grüne um am kommenden Sonntag GRÜN zu wählen.“
Robert Habeck: „Für den politischen Neuanfang in Schleswig-Holstein haben wir ein hochmotiviertes Team mit kompetenten Menschen aus allen Regionen unseres Landes. Gemeinsam kämpfen wir für unsere Ziele: Vom Atomausstieg, über den Klimaschutz und besserer Bildung bis hin zu sozialer Gerechtigkeit. Die Grünen sind inhaltlich und personell hervorragend aufgestellt.“
Zu den Ergebnissen der Jugendwahl 2009 erklärt der grüne Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, Konstantin von Notz:
Während das Bundesergebnis der Jugendwahl 2009 für uns Grüne hervorragend ist, ist das Ergebnis auf schleswig-holsteinischer Ebene überwältigend. Es hat ganz klar gezeigt, dass die Generation der unter 18-Jährigen verstanden hat, dass es zur Überwindung der derzeitigen Krisen mehr braucht, als rückwärtsgewandte und längst überholte Politikkonzepte. Wir können es uns nicht länger erlauben, Politik an denjenigen vorbei zu machen, deren Leben wir mit unseren heutigen Entscheidungen maßgeblich beeinflussen. Das Ergebnis der Jugendwahl 2009 hat deutlich gemacht: Unsere Zukunft ist grün!
Besonders gefreut habe ich mich über das Ergebnis in meinem Wahlkreis (Herzogtum Lauenburg/Stormarn-Süd), in dem ich mit über 30% das Direktmandat gewonnen habe. Dieses Ergebnis ist das Resultat einer grünen Politik, die die Interessen der Jugendlichen ernst nimmt und stets darum bemüht ist, Jugendliche und Heranwachsende weittestmöglich in politische Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen anstatt über ihre Köpfe hinweg zu bestimmen. Ich werte das Ergebnis als Anerkennung dieses auf einen stetigen Dialog setzenden Politikstils und verspreche allen Jugendlichen, diesen Weg auch in Zukunft fortzusetzen.
Hintergrund:
Bei dem zweiten bundesweiten Wahlprojekt „Jugendwahl U18“ simulierten mehr als 100.000 Jugendliche am Freitag in 1125 Wahllokalen in ganz Deutschland die am 27. September 2009 stattfindende Bundestagswahl. Ziel der U18-Wahl ist es, Jugendliche für Politik zu interessieren. Zugleich soll das Projekt jüngeren Menschen helfen, Politik besser zu verstehen und zu hinterfragen.